Cura Vitae

Über mich

Dr. Andreas Schreiber

Logotherapeut (HP Psych) | Sinncoach | Philosophischer Berater | Dozent für Logotherapie und Philosophie

Mich interessiert, wie Leben gelingen kann.

Was macht ein Leben zu einem gelingenden Leben?  Was hilft uns, mit Krisen umzugehen, schwierige Entscheidungen zu treffen und auch in Zeiten der Unsicherheit einen eigenen Weg zu finden? Was gibt unserem Leben Bedeutung – gerade dann, wenn vieles nicht mehr so ist, wie es einmal war?

Diese Fragen stehen im Mittelpunkt meiner Arbeit als Heilpraktiker für Psychotherapie. In meiner Praxis Cura Vitae begleite ich Menschen, die unter psychischen Belastungen leiden, sich in persönlichen Krisen befinden, vor schwierigen Entscheidungen stehen oder den Zugang zu sich selbst und zu dem verloren haben, was ihrem Leben Bedeutung gibt.

Ich arbeite schwerpunktmäßig mit sinnzentrierter Psychotherapie und Logotherapie nach Viktor Frankl. Dabei geht es nicht um vorgefertigte Antworten oder einfache Sinn- oder Glücksversprechen, sondern darum, die eigene Situation besser zu verstehen, neue Perspektiven zu gewinnen und wieder Möglichkeiten zu entdecken, das eigene Leben bewusst zu gestalten.

 

Mein Hintergrund

Mein akademischer Weg führte mich über die Philosophie, mit den Nebenfächern Religionsgeschichte und Ethnologie, zu den grundlegenden Fragen menschlicher Existenz: Was bedeutet es, Mensch zu sein? Was gibt unserem Leben Sinn? Und wie können wir mit den Herausforderungen umgehen, die uns das Leben stellt?

Die Auseinandersetzung mit Denkern wie Viktor Frankl, Martin Heidegger und Friedrich Nietzsche sowie mit östlichen Philosophien hat meinen Blick auf diese Fragen geprägt. Besonders wichtig ist mir dabei der Gedanke, dass wir nicht vollständig durch unsere Vergangenheit, unsere Lebensumstände oder unsere gegenwärtige Situation bestimmt sind.

Heute verbinde ich diese philosophischen Interessen mit meiner psychotherapeutischen Arbeit. Darüber hinaus bin ich in der Lehre tätig und beschäftige mich mit philosophischer Beratung sowie mit der Frage, wie sinnorientiertes Denken auch in anderen Lebens- und Arbeitsbereichen fruchtbar werden kann.

 

Wie ich arbeite

Ich möchte einen Raum schaffen, in dem Menschen offen über das sprechen können, was sie beschäftigt, verunsichert oder belastet. Dabei höre ich aufmerksam zu, frage nach und hinterfrage auch vertraute Sichtweisen, wenn sie uns möglicherweise nicht weiterführen.

Manchmal sind es gerade die unbequemen Fragen, die einen neuen Blick auf die eigene Situation ermöglichen. Es geht mir darum, gemeinsam genauer hinzusehen, persönliche Möglichkeiten und Grenzen wahrzunehmen und herauszufinden, welche Schritte unter den gegebenen Umständen sinnvoll und möglich sind.

Ich verstehe mich dabei nicht als jemand, der anderen Menschen ihre Antworten vorgibt. Meine Aufgabe sehe ich darin, sie dabei zu begleiten, ihre eigenen Antworten und Handlungsmöglichkeiten zu entdecken – aufmerksam, offen und mit Vertrauen in die Möglichkeiten, die auch in schwierigen Situationen bestehen können.

 

Was mich antreibt

Meine Denkpassion ist die Frage, wie Leben gelingen kann. Mich interessiert, was Menschen bewegt, woran sie leiden, was ihnen wichtig ist und was ihnen hilft, ihren eigenen Weg zu finden.

Ich möchte Menschen dazu einladen, ihre Fragen ernst zu nehmen, gewohnte Perspektiven zu überprüfen und einen Zugang zu dem zu finden, was für sie persönlich Bedeutung hat. Nicht indem ich ihnen sage, wie sie leben sollen, sondern indem wir gemeinsam nach Möglichkeiten suchen, die ihnen entsprechen.

Menschen dazu inspirieren, die Dinge anders zu sehen, damit sie selbst etwas verändern können.

Das beschreibt für mich einen wesentlichen Teil dessen, was ich mit meiner Arbeit bewirken möchte.

Ich freue mich auf die Begegnung mit Menschen, die sich auf diese Suche einlassen möchten.

Life is just a holiday of death.

»Ein Leben ohne Selbsterforschung ist nicht wert,
gelebt zu werden.«

Sokrates